Antonin Strizek - Biografie





      Antonin Strizek
  22.05.1959
  von Rumbruco
       
      Studia / Studies
  1983 - 1988   Akademie vytvarny`ch umeni`v Praze
       
      Pedagogicka``cinnest
  1997 - 2002   Vedouci ateliru malby na Akademi vy`tvarny`ch umeni v Praze

Samestatne`VYstavy (vybe'r) Sale exhibitions (selection)


2006 Galerie Beseda, Obrazy a kesby, Ostrava
2005 Galerie me'sta Schen-Zhen, CLR
2004 Galerie Zdene'k Sklenar, Praha
2002 Galerie Pavla Pokorne'ho, Prostejov
2001 Galerie Va'clava Spaly, praha
         (Wolknerüv?) düm, Alsova jihoceska galerie, Ceske Budejovice
2000 Galerie Druha' modra`, Brno
         Cita'rna unijazz, Praha
Atelier AP J. Plekot, Praha
A. Strizek a jeho zaci, Bank Austria-Creditanszalt, Praha
1999 Galerie Caesar; Olomouc
Galerie MXM, Praha
1998 Galerie Wanda Reiff, Maastricht
Bank Austria-Creditanstalt, Praha
Dvorana Raiffeisen, Praha
Galerie U kamene, Cheb
1997 Galerie G Benesòv
Neue Rathaus, Weiden
Galerie MXM, Praha
Galerie am Kleinen Markt, Mannheim

1996 Spa'lova galerie, Praha

Galerie Hammer_Herzer, Weiden (Ne'mecko)

Düm umeni mesta Brna, sin J.Krale, Brno
Galerie Helgi Thorgils Fridjonsson, Reykjavik
KS Boskovice
1995 Window galery. The British Council, Praha
Vystavni sin Sokolska 26, Moravska Ostrava-Privoz
Patrizia Buonanno arte contemporanea, Mezzolombordo (Italie)
Artcircolo Soros-center for contemporary arts (s J. Vidovou), Praha, München
1994 Galerie NA bidylku, Brno
Galerie Fiducia, Frydek-Mistek
galerie Plana, Plana u Maianskych lazni
Galerie MXM, Praha
Richard Fonke gallery, Gent (Belgie)
1993 Divadio hudby, Olomouc
Universität Innsbruck, Insbruck
Galerie am Kleinen Markt, Mannheim
Zündorf (Rakousko)








Antonín Střížek, geboren 1959 in Rumburk / Nordmähren, studierte 1983 bis 1988 an der Akademie Bildender Künste in Prag und leitete dort ab 1997 das Atelier für Malerei. Bereits während des Studiums zeigte er seine Bilder in den Ausstellungen Konfrontace I-V (Konfrontationen I-V) und war somit beteiligt am Aufbruch der tschechischen Künstler, der nach dem Zusammenbruch des totalitären Regims im Osten Europas in zahlreiche Präsentationen der Künstler aus Osteuropa mündete: Střížeks Bilder waren 1989 in der Ausstellung "Tschechische Malerei heute" in der Galerie der Stadt Esslingen und 1990 im Walker Hill Art Center in Seoul zu sehen. 1991 stellte Pavel Zelechovsky eine Ausstellung mit Werken der jüngsten Generation der tschechischen Künstler mit dem Titel „Beitrag zum Glück“ zusammen, in der auch Antonín Střížeks Bilder zum erstenmal in München gezeigt wurden. Im internationalen Kontext waren Střížeks Bilder unte anderem 1993 in der viel beachteten Ausstellung „Der zerbrochene Spiegel“ in den Deichtorhallen in Hamburg zu sehen.

In der Tschechischen Republik ist Antonín Střížek ein renomierter und sehr gefragter Künstler. Seine Werke befinden sich in zahlreichen bedeutenden öffentlichen (z.B.Nationalgalerie in Prag) und privaten Sammlungen. Er führte auch bedeutende öffentliche Aufträge aus, wie die Bemalung des Bühnenvorhangs in der Staatsoper in Prag.

Antonín Střížek ist ein Maler, der unbeinflußt von jeweiligen Moden und Trends seinen Weg geht. Anfangs waren es romantische und symbolistische Landschaften, die sein Interesse fanden. Dann entwickelte er eine Vorliebe für Maler von Zügen und Tierporträts. Heute malt er alltägliche „banale“ Dinge – eine Schale mit Eiern, Weinbehälter, Küchenroboter.

Auf die Frage nach den Inhalten seiner Malerei sagte der Künstler im Interview mit dem tschechischen Kunsthistoriker und Leiter des Center for Contemporary Art Praque Ludvík Hlavácek:

"Es sind zwei Dinge, denke ich. Farbe und Geschichte. Die Bildgeschichte. Also nicht unbedingt eine literarische Geschichte. Die Bildgeschichte ensteht dadurch, daß ich die Erfahrung einbringe und nach Regeln suche, die die Geschichte enstehen lassen. Ein Bild kann dem Betrachter viele interessante Momente und Überraschungen bieten. Zum Beispiel den Farbauftrag, die Farbe selbst, die Zeichnung oder ihre Stilisierung, Gestus und Zufall, den fertigen Zustand des Bildes oder seine Vollendung oder auch das Unvollendete. Das alles und noch viel mehr kann der Betrachter entdecken und dieses Lesen und Entdecken des Bildes und seiner Zeit ist die Geschichte."




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