Eier,
Öl auf Leinwand, 115 x 140 cm, 2006
Antonín
Střížek, geboren 1959 in Rumburk / Nordmähren,
studierte 1983 bis 1988 an der Akademie Bildender Künste in Prag
und leitete dort ab 1997 das Atelier für Malerei. Bereits
während des Studiums zeigte er seine Bilder in den Ausstellungen
Konfrontace I-V (Konfrontationen I-V) und war somit beteiligt am
Aufbruch der tschechischen Künstler, der nach dem Zusammenbruch
des totalitären Regims im Osten Europas in zahlreiche
Präsentationen der Künstler aus Osteuropa mündete:
Střížeks Bilder waren 1989 in der Ausstellung "Tschechische
Malerei heute" in der Galerie der Stadt Esslingen und 1990 im
Walker Hill Art Center in Seoul zu sehen. 1991 stellte Pavel
Zelechovsky eine Ausstellung mit Werken der jüngsten Generation
der tschechischen Künstler mit dem Titel „Beitrag zum Glück“
zusammen, in der auch Antonín Střížeks Bilder zum
erstenmal in München gezeigt wurden. Im internationalen Kontext
waren Střížeks Bilder unte anderem 1993 in der viel
beachteten Ausstellung „Der zerbrochene Spiegel“ in den
Deichtorhallen in Hamburg zu sehen.
In
der Tschechischen Republik ist Antonín Střížek
ein renomierter und sehr gefragter Künstler. Seine Werke
befinden sich in zahlreichen bedeutenden öffentlichen
(z.B.Nationalgalerie in Prag) und privaten Sammlungen. Er führte
auch bedeutende öffentliche Aufträge aus, wie die Bemalung
des Bühnenvorhangs in der Staatsoper in Prag.
Antonín
Střížek ist ein Maler, der unbeinflußt von jeweiligen
Moden und Trends seinen Weg geht. Anfangs waren es romantische und
symbolistische Landschaften, die sein Interesse fanden. Dann
entwickelte er eine Vorliebe für Maler von Zügen und
Tierporträts. Heute malt er alltägliche „banale“ Dinge
– eine Schale mit Eiern, Weinbehälter, Küchenroboter.
Auf
die Frage nach den Inhalten seiner Malerei sagte der Künstler im
Interview mit dem tschechischen Kunsthistoriker und Leiter des Center
for Contemporary Art Praque Ludvík Hlavácek:
"Es
sind zwei Dinge, denke ich. Farbe und Geschichte. Die Bildgeschichte.
Also nicht unbedingt eine literarische Geschichte. Die Bildgeschichte
ensteht dadurch, daß ich die Erfahrung einbringe und nach
Regeln suche, die die Geschichte enstehen lassen. Ein Bild kann dem
Betrachter viele interessante Momente und Überraschungen bieten.
Zum Beispiel den Farbauftrag, die Farbe selbst, die Zeichnung oder
ihre Stilisierung, Gestus und Zufall, den fertigen Zustand des Bildes
oder seine Vollendung oder auch das Unvollendete. Das alles und noch
viel mehr kann der Betrachter entdecken und dieses Lesen und
Entdecken des Bildes und seiner Zeit ist die Geschichte."
Zur
Eröffnung der Ausstellung am Freitag,10.11.06 von 18 - 21 Uhr
sind Sie herzlich willkommen. Die Galerien am Gärtnerplatz
eröffnen gemeinsam und sind Samstag und Sonntag von 12 bis 19
Uhr für Sie da.
Galerie
Kampl Buttermelcherstr. 15 80496 München Tel 089 21938200 fax
21938201 email
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www.galeriekampl.com
Öffnungszeiten : Die - Sa 12 - 19 Uhr
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