Projekte

 

Langzeit - Projekt „ Areal der Zeit „

 

Die fotografische Bearbeitung der landschaftlichen und strukturellen Veränderungen eines ehemaligen Industriegeländes in München.

 

Die Galerie Mathias Kampl ist Initiator des von1992 - 2002 fortlaufenden Projektes Areal“.

 

Ziel dieses im Jahr 1992 begonnenen Projektes ist die vorab konzipierte, regelmäßige fotografische Bearbeitung der jeweiligen Gegebenheiten des ausgewählten Industrie-Areals in festgelegten Zeitabständen. Hierbei entstehen mehrmals im Jahr zeitlich versetzte, sich ergänzende fotografische Darstellungen der Topographie und der jeweiligen Nutzung dieser Örtlichkeit. Mittelfristig wird somit ein homogenes fotografisches Archiv entstehen, welche die Zyklen der Veränderung visuell sichtbar machen und erhalten wird. Die Arbeit entsteht völlig unabhängig und ohne jegliche Einschränkung. Das in einem Zeitraum von ca. 10 Jahren entstehende Gesamtwerk wird gleichsam ein Dokument der konkreten, örtlichen Entwicklung, wie auch der künstlerisch-fotografischen Umsetzung sein.

 

Für die künstlerische Umsetzung wurde der in Essen lebende und in Leipzig an der Hochschule für Fotografie und Buchkunst lehrende Professor Joachim Brohm gewonnen

 

Die praktische Realisation und Organisation des hier beschriebenen Projektes von Joachim Brohm erfolgt in Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Galerie Kampl.

 

Die bereits existierenden sowie alle zukünftig entstehenden Projektteile werden im Kontext aufeinander abgestimmt sein und sich inhaltlich wie formal ergänzen, so daß sie später als homogene Gesamtarbeit gesehen werden können.

 

 

Begleitende Maßnahmen

 

Über den ganzen projektierten Zeitraum werden Ausstellungen der Zwischenergebnisse organisiert. Ausstellungen fanden bis jetzt in

 

München ( 3 ) Salzburg, Österreich ( 2 mal ) und in Utrecht, Niederlande statt. Eine Katalogpublikation mit einem Einblick in Brohms Projektarbeit ist 1999 erschienen. Ausschnitte aus dem Projekt erschienen in einem Sonderheft der österreichischen Zeitschrift EIKON. Über das Projekt berichteten bis jetzt u.a.die Süddeutsche Zeitung, FAZ, Standard....

 

Für das Jahr 2002 ist die erste Ausstellung mit dem Foto-Museum Winterthur, Schweiz und dem Museum in Krems, Österreich vereinbart.

 

Weitere Stationen sind Bonn, Utrecht und München. In München ist zum Abschluß des Projektes ein Symposium über den Kontext organisiert unter der Beteiligung von Architekten,Stadtplanern,Theoretikern, Eigentümern und dem Künstler.

 

 

OPERNFESTSPIELE UND VEREINSBANK

 

 

 

 

 

AUFGABE:

 

 

 

Zu den jährlich im Sommer stattfindenden Opernfestspielen in München wünscht die Oper und der Sponsor eine publikumswirksame Präsentation eines Kunstwerks von einem international anerkannten Künstler, das sich auf das jeweilige Thema der Festspiele bezieht und gleichzeitig ein repräsentatives Erscheinungsbild für den Max-Joseph-Platz abgibt. Die Arbeiten sollen nur für die Dauer der Festspiele installiert sein und werden danach dem Künstler zurückgegeben. Mit dieser Aufgabe wurde die Galerie Kampl betraut.

 

Die Galerie präsentierte von 1995 – 1998 eine Auswahl von jeweils 10 internationalen Künstlern, die bereit und in der Lage sind, ein Kunstwerk für die Dauer der Festspiele anzufertigen oder zur Verfügung zu stellen.

 

 

 

Realisierte Vorschläge:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. HORTUS von Mimmo Palladino

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. RE NAISSANCE von Daniel Spoerri

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1997„KRONE von Stephan Balkenhol

 

 

1998 „WELCOME von Otmar Hörl

 

Installation mit 4000 Zwergen auf dem Max-Josef-Platz in München

 

Anlässlich der Internationalen Opernfestspiele 1998 installiert Ottmar Hörl 4000 Welcome-Zwerge, die freundlich die Hand zum Gruß reichen.

 

 

 

 

Kunstnacht Passau 2000

 

Detlef Hartung und Georg Trenz entwickeln Lichtrauminstallationen im Innen- und Aussenraum.

Zur Kunstnacht Passau, 2000 reflektierten sie mit Textkonnonationen der Worte zwischen, Zweck, und Zwang, sowie Gedankenfreiheit über die Sittuation des Scharfrichterhauses.

 

Die Arbeiten von Detlef Hartung und Georg Trenz zeichnen sich durch die Einbeziehung der jeweiligen Architektur und des Publikums aus.

 

 

Rückversicherung

 

 

Die Galerie Mathias Kampl wurde mit der künstlerischen Gesamtkonzeption des Einweihungsfestes im neuen Gebäude Art Architecture Atmosphere beauftragt.

 

Sie betreut seit einigen Jahren die Unternehmenssammlung sowie die Organisation und Betreuung wechselnder Ausstellungen in den Unternehmensräumen der Rückversicherung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Neo Rauch „Hirt“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Daniel Spoerri „ Das Betreten des Rasens ist verboten“ 2 Grasssofas

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Michael Hofstetter „Das Substitut“

 

"drei mal zwei" 25. Juli -30. August 2014

OFF THE WALL

Biographien    Presse

3 Meisterschüler von Günther Förg

Im Juli und August jeden Jahres stellt die Galerie Kampl jeweils drei Meisterschüler

Innen einer deutschen Kunstakademie in ihren Räumen vor. In diesem Jahr präsentieren die von Professor Günther Förg vorgeschlagenen Künstler Julia Beer, Janina Roider und Thomas v. Poschinger ihre Arbeiten in einer Gemeinschaftausstellung.

Drei MeisterschülerInnen der Kunstakademie Nürnberg stellt die Galerie

Kampl mit einer Einzelausstellung für jeweils zwei Wochen vor.

Eröffnet wird die Reihe „drei mal zwei“ vonMalika Eilert, fortgesetzt mit Urban Hüter und beendet mit Iryna Pryval, kuratiert von Prof. Ottmar Hörl.

Die Verglasung des ehemaligen Heizkraftwerks in der Müllerstraße war Grundlage einer kreativen Auseinandersetzung mit einem Stück Gärtnerplatzviertel.

Aus Bauelementen wurde Kunst.

Seit 1954 gehörte die Verglasung der Fassade zum vertrauten Stadtbild im Münchner Zentrum. Sie sollte nicht sang- und klanglos verschwinden, sie sollte in eine Form gebracht werden, die Erinnerung möglich macht und zugleich Neues kreiert.

30 von Galeristen, Kuratoren, Kunstjournalisten und Professoren der Akademien vorgeschlagene Künstler haben sich mit dieser Idee und dem ungewöhnlichen, auch sperrigen Material auseinandergesetzt. Die Ergebnisse sind vielfältig und überraschend.